Aktuelles

Steuervereinfachungsgesetz 2011

Nach längerem Hin und Her wurde das Steuervereinfachungsgesetz 2011 am 23.9.2011 im Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Zuvor hatte sich der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern am 21.9.2011 auf einen Kompromiss verständigt und auf die ursprünglich vorgesehene Abgabe einer Steuererklärung im Zweijahrestakt verzichtet.

Elektronische Rechnungsstellung: Vereinfachungen ab 1.07.2011

Eine Rechnung in Papierform verursacht nicht zu unterschätzende Kosten sowohl beim Aussteller der Rechnung als auch bei deren Empfänger. Diese Kosten, z.B. für Papier, Umschlag, Druck und für die zur Archivierung vorgehaltenen Räume, fallen bei einer elektronischen Rechnung nicht an. Auch die Möglichkeit, die Umweltbelastung durch die Einsparung von Rohstoffen zu verringern, findet zunehmend Beachtung. Bisher aber entpuppte sich das UStG für die Umstellung auf elektronische Rechnungen als Hemmschuh, nicht selten gar als "Dealbreaker". Denn nur diejenigen Rechnungen, die nach exakt vorgegebenen und dabei einigen Aufwand erfordernden Übersendungsmethoden elektronisch übermittelt werden, stellen überhaupt ordnungsgemäße Rechnungen i. S. d. UStG dar. Alle anderen, die diese gesetzlich zwingenden Übertragungswege bzw. -verfahren nicht einhalten, stellen dagegen keine ordnungsgemäßen Rechnungen im umsatzsteuerlichen Sinne dar und ermöglichen insbesondere keinen Vorsteuerabzug beim Rechnungsempfänger.

Werbungskostenabzug für Erststudium: Praxisauswirkungen der neuen BFH-Urteile

Der BFH hat den Abzug vorweggenommener Werbungskosten für ein Erststudium bzw. eine Erstausbildung zugelassen. Doch welche Folgen ergeben sich daraus für die Praxis?
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